Geschichtliches

Geschichtliches über unsere Schule

Unsere Schule trägt den Namen «Krayenbergschule».

Ansicht der Krayenbergklause.

 

 

 

 

Deshalb möchten wir hier einiges über die Geschichte des Krayenberges und der dazu gehörenden Krayenburg erzählen. Der Krayenberg mit einer Höhe von 431m ist ein südwestlicher Ausläufer des Thüringer Waldes und liegt im Werratal. Auf dem Krayenberg befindet sich die Krayenburg.

Geschichte der Krayenburg

Teile der Ruine stehen noch und es werden auch noch Ausgrabungen vorgenommen.

Die Krayenburg gehört zu den ältesten Burgen, bzw. Burganlagen Deutschlands. Die mittelalterliche Geschichte der Krayenburg beginnt im Jahre 786, als Karl der Große die Villa Dorndorf mit allem Zubehör dem Kloster Hersfeld für treue Waffendienste im Kampf gegen die heidnischen Sachsen schenkte.

Die Krayenburg gilt als die Mutter der Wartburg. Sie ist wesentlich älter, größer und fester gewesen. Noch heute zeugen die vorhandenen Mauerumrisse und die Ruine davon.

Abt Kraft von Hersfeld kündigte 1548 die Pfandschaft, und es entwickelte sich ein Prozess zwischen Sachsen und Hersfeld, der 1579 mit einem Vergleich endete. Abtei Hersfeld wurde durch einen Gebietsaustausch entschädigt. Graf Adam von Beichlingen kaufte das Schloß Krayenburg für 12000 Gulden. Mit Adam von Beichlingen, der oberster Kammerrichter Karl des V. war und mit dem Schwerte Karls des Großen in Speyer zum Ritter geschlagen wurde, hat die Burg ihre höchste Bedeutung in der deutschen Geschichte erlangt. Adam von Beichlingen starb 1538 und ist in der Kirche von Tiefenort beigesetzt. Sein Gedenkstein ist an der Südwand im Altarraum zu sehen. Der zweite Sohn Adams von Beichlingen starb 1567. Nach ihm fiel die Krayenburg an die Sachsen zurück. Im Dreißigjährigen Kriege wurde die Burg 1634 – 1640 von feindlichen Truppen geplündert.

Die Krayenburggemeinde

Gegenüber der heutigen Burg kann man auch heute noch erkennen, wie groß die Burg früher einmal gewesen sein könnte.

Die Krayenburggemeinde wurde 1925 gegründet. Die Mitglieder (Nachbarn) sind in selbstloser Weise unter großen Opfern bestrebt, diese bedeutende Stätte vor dem völligen Verfall zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten. Sie gingen daran, über dem kreuzgewölbten Keller im Halsgraben eine Klause mit Rittersaal und Söller zu errichten. Im Frohndienst legten sie Wasserleitung und elektrisches Licht nach der Klause. Die von Tiefenort führende Straße wurde bis zur Höhe fahrbar ausgebaut. Auf den Grundmauern des alten Turmes wurde ein neuer errichtet, der 1935 erhöht wurde. Mit dieser Turmerhöhung wurde ein Anbau geschaffen, in welchem ein Burgmuseum errichtet wurde. Dieses Museum enthält Funde aus der Zeit 4000 v. Chr. bis zur Neuzeit, wichtige Urkunden in Lichtbildern, eine Skizze der Burg von Goethe, der die Veste 1782 besuchte, Lagerpläne, Flurkarten von der Umgebung und ein Modell der Burg mit Umgebung um 1500.